„Wenn Barolo der König ist, ist Barbaresco die Königin“, so erklärt man im Piemont gern die Verwandtschaft der berühmten Nebbiolo-Weine. Leider haben begrenzte Rebflächen, strenge Produktionsregeln und die hohe Nachfrage viele Barbaresco-Preise in die Höhe getrieben. Umso erfreulicher, dass es erschwingliche Ausnahmen wie diesen Bric Micca vom Weingut Luigi Einaudi gibt – 1897 gegründet vom ersten demokratisch gewählten Präsidenten Italiens.
„Eleganter, warmer Duft. Seidig beim Gaumeneintritt. 93 Punkte.“ (Falstaff)**
Glänzendes Granatrot mit orangefarbenen Reflexen. In der Nase ein ätherisches Bouquet von Hagebutte, Johannisbeere und Grenadine, ergänzt durch vollreife Süßkirschen und Pflaumen, zarte Anklänge von Rosen und einen Hauch Teer im Nachhall. Am Gaumen trocken, vollmundig und delikat, zunächst seidig im Auftakt, dann weit und spannungsvoll mit fruchtbetonter Energie und einem harmonischen, lang anhaltenden Abgang.
*robertparker.com
**falstaff.com







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